Hygienemanagment im Gesundheitswesen - Leistungspakete von Hygenia

Mit den Leistungsmodulen von hygenia bieten wir unseren Kunden individuelle und professionelle Dienstleistungen und Konzeptlösungen. Wir haben die täglichen Anforderungen an den Arbeitsalltag im Blick und entwickeln professionelle Hygienekonzepte, die auch praktisch umsetzbar sind.

Wir wollen Sie umfassen beraten und Ihnen bei der Problemlösung zur Seite stehen. Auch eine Rundumversorgung durch hygenia ist möglich. Sprechen Sie uns gerne an. Das Team von hygenia freut sich auf Sie.

Was ist Hygiene?

Im täglichen Sprachgebrauch wird Hygiene fälschlicherweise als „Sauberkeit“ verwendet. Die Definition von Hygiene ist wesentlich raumgreifender. Hygiene ist die wissenschaftliche Lehre von der Verhütung der Krankheiten, der Erhaltung und Festigung der Gesundheit.

Das Wort „Hygiene“ entstammt der griechischen Sprache und bedeutet im weiten Sinne „Gesundheit“. Es soll vom Namen der griechischen Göttin der Gesundheit „Hygiéia“ abgeleitet worden sein.

Die Lehre der Hygiene ist eng mit anderen wissenschaftlichen Fachgebieten verbunden. Sie spielt eine Rolle in der Mikrobiologie, der Infektionslehre und maßgeblich im Umweltschutz.

Ziele der Hygiene

Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit zu erhalten. Dabei geht es um die körperliche Gesundheit, genauso wie um die seelische, geistige und soziale Gesundheit. Der Entstehung von Krankheiten und deren Ausbreitung soll vorgebeugt und verhindert werden. Die Einflüsse von Umweltveränderungen auf die Gesundheit des Menschen werden stetig überprüft. Letzten Endes ist es ein Ziel, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, die das Wohlergehen der Menschen fördern.

Dafür wurden Hygienemaßnahmen etabliert und ein umfassendes Hygienemanagement entwickelt.

Mit den Kursmodulen von hygenia bieten wir unseren Kunden individuelle und professionelle Dienstleistungen und Konzeptlösungen. Wir haben die täglichen Anforderungen an den Arbeitsalltag im Blick und entwickeln Hygienekonzepte, die auch praktisch umsetzbar sind.

Wir wollen sie umfassen beraten und ihnen bei der Problemlösung zur Seite stehen. Auch eine Rundumversorgung durch hygenia ist möglich. Sprechen Sie uns gerne an. Das Team von hygenia freut sich auf Sie.

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Vorteile der externen Hygienebeauftragten von hygenia

  1. Jahrelange Erfahrung am Markt
  2. Umfangreiches, stets aktuelles Praxiswissen (über 400 Kunden)
  3. Keine zeitlich Bindung des internen Personals
  4. Einsparung von Personalnebenkosten
  5. Neutralität und ungetrübter Blick als Externer, keine Betriebsblindheit
  6. Gezielte Unterstützung beim Einkauf von Reinigungs- und Desinfektionsprodukten
  7. Effiziente Einsatztechniken der Reinigungs- und Desinfektionsprodukte

Sie haben Fragen zu unseren Hygienemanagement Paketen?

Gerne beraten wir Sie persönlich, auch zu unseren Lösungen im Bereich Qualitätsmanagement.

Mailen Sie uns info@hygenia.de oder rufen Sie uns an unter 0451 - 203 70 74 für ein kostenloses Beratungsgespräch.

Was versteht man unter Hygienemaßnahmen?

„Händewaschen rettet Leben.“ (Ignaz Semmelweiß um 1848)

Hygienemaßnahmen dienen der Vorbeugung von Infektionskrankheiten. Zu den wichtigsten gehören Sterilisation, Desinfektion und Reinigung. Allen voran steht Händewaschen und fachgerechte Händedesinfektion. Denn die Hände sind das am meisten verwendete Werkzeug des ärztlichen und pflegerischen Personals. Die Regelungen für diese Maßnahmen und die Dokumentationen über ihre Durchführung sind Bestandteile eines guten Hygienemanagements.

Hygiene in der Medizin

Hygiene in der Medizin ist zum großen Teil vom Verhalten des Fachpersonals abhängig. Das bedeutet, das beste Hygienemanagement ist nichts, wenn sich nicht alle Mitarbeiter daran halten, und das Hygienekonzept konsequent umsetzen.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Sauberkeit und Desinfektion keine Standards in der Medizin. Chirurgen operierten in Operationsschürzen, die nicht gewaschen wurden, teilweise mehrere Patienten hintereinander. Medizinische Instrumente wurden nicht gereinigt und Desinfiziert. Materialien zur Wundversorgung, wie Schwämme und Tücher zur Wundreinigung, wurden wiederverwendet ohne sie zu waschen. Selbst Händewaschen war für das medizinische Personal nicht selbstverständlich. Die Mediziner wollten nicht wahrhaben, dass sie zur Verbreitung von Krankheitserregern beitrugen, statt die Patienten davon zu heilen.

Mit Voranschreiten der medizinischen Entwicklung und der Erforschung der Verbreitung von pathogenen Keimen, wird deutlich, wie elementar Hygiene zur Abwehr von Neuerkrankungen ist. Dabei stehen Nosokomiale Infektionen im Fokus.

Über diese Anfänge der Medizin rümpfen wir heute die Nase, diese Dinge sind unvorstellbar. Und dennoch kann man beobachten wie durch Unwissenheit und Unbedarftheit einzelner Personen das Hygienemanagement ausgehebelt wird.Türklinken werden mit benutzten Handschuhen angefasst, infektiöses Material wird offen über einen Flur getragen.

Hygiene in der Pflege

In der Pflege wird Hygiene zusätzlich zur allgemeinen oder Krankenhaushygiene noch in anderen Spektren betrachtet. Begriffe wie Schlafhygiene und Psychohygiene spielen eine Rolle.

Schlafhygiene bedeutet in der Definition, die Nutzung bestimmter Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen, die einen erholsamen Schlaf ermöglichen oder fördern. Schlafstörungen sollen vermieden oder behoben werden. Es ist wichtig, dass der Patient lernt einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus einzuhalten, und dass bestimmte Verhaltensregeln bei Nahrungsaufnahme sowie der Medikamentengabe berücksichtigt werden.

Das liebevolle Versorgen des Patienten und Gespräche mit emotionaler Wärme sind Bestandteile der Psychohygiene. Der Patient soll sich verstanden und gut aufgehoben fühlen. AuchBesuche durch Angehörige gehören zur Psychohygiene. Ebenso das „Rooming in“ und das „Bonding“ Elemente des pflegerischen Alltags. Durch eine gute Psychohygiene wird Hospitalismus und Deprivations-Erscheinungen vorgebeugt. Hygienemanagement was ist das? Der Begriff Hygienemanagement umfasst das Aufstellen und Dokumentieren eines Hygienekonzeptes sowie die Art der Umsetzung. Im Hygienemanagement sind alle Hygienemaßnahmen und Verhaltensregeln definiert. Dazu gehören unter anderem die Personalhygiene, der Einsatz von Desinfektionsmitteln, die Umgebungshygiene und die Patientenhygiene.

Grundlagen des Hygienemanagement

Ziel des Hygienemanagements ist die Infektionsprävention bei Patienten und Personal. Um einen guten Ablauf innerhalb des Hygienekonzepts zu gewährleisten, ist die Festlegung von Zuständigkeiten elementar. Dazu zählt zum Beispiel die Benennung eines Hygienebeauftragten mit regelmäßigem Besuch von Fortbildungsveranstaltungen und Weiterqualifizierung durch Kurse.

Alle Abläufe innerhalb des Hygienemanagements sollten schriftlich festgehalten werden. Die betroffenen Örtlichkeiten und ihre Ausstattung werden genau beschrieben. Auch Formalien, wie Wartungsverträge von Medizinprodukten gehören zu einem erfolgreichen Hygienemanagement.

Kontrollen und die Überprüfung der Ergebnisqualität müssen festgelegt werden. Sinnvoll ist es, sich in diesem Zusammenhang auch Gedanken über mögliche Maßnahmen bei negativen Ergebnissen zu machen.

Schulungen sind unerlässlich für ein erfolgreiches Hygienemanagement. Im medizinischen und pflegerischen Bereich gibt es stetig neue Erkenntnisse und Anforderungen. Auch im Bereich der Medizintechnik sind Wiederholungsschulungen an den Geräten sinnvoll. Die Schulungen sollten ordnungsgemäß dokumentiert werden.

Hygienemanagement Umsetzung

Hygienemanagement erfordert eine konsequente Umsetzung. Keine Ausnahmen von der Regel, weil es mal eben schnell gehen muss, oder weil wenig Personal vorhanden ist. Jeder einzelne muss sich seiner Wichtigkeit für die Umsetzung innerhalb des Hygienemanagements bewusst sein. Eine einzelne Person, die sich nicht an das vereinbarte Konzept hält, kann mit ihrem Verhalten Schaden anrichten.

Für die Überprüfung des Hygienemanagements empfiehlt sich eine jährliche Praxisbegehung. Eine freiwillige, interne Durchführung durch den Hygienebeauftragten mittels Checkliste und mit einem Abgleich des aktuellen Hygieneplans. Ergänzend bietet sich die Möglichkeit des Audits durch einen externen Hygienebeauftragten. Der Vorteil ist, die Herangehensweise. Der interne Mitarbeiter kennt die Einrichtung in und auswendig. Trotz bester Vorsätze kann es zu einer „Betriebsblindheit“ kommen. Der Externe Prüfer geht frisch in den Betrieb, und kann die Vorgänge objektiver Beurteilen.

Natürlich wird die Hygiene in vielen medizinischen und pflegerischen Bereichen immer komplexer. Und ein stetiger hektischer Arbeitsalltag, der durch die Unvorhersehbarkeit der Dinge und von personal Mangel geprägt ist, macht die genaue Umsetzung eines Hygiene Konzeptes nicht leichter. Trotzdem sollte sich jeder immer wieder bewusst machen: Richtig eingesetzte Hygienemaßnahmen erhöhen wesentlich die Sicherheit für Bewohner, Patienten und das Personal und schützen damit die Gesundheit langfristig. Hygienemanagement und hygienia Eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen, Normen, Richtlinien und Empfehlungen machen die Umsetzung der Vorgaben im Hygiene-Alltag von Pflegeeinrichtungen und Kliniken nicht einfacher.

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Hygienemanagement
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